Köstritzer für den Fidschi!

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Faules Fisch – sind satirische Texte…

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Köstritzer für den Fidschi!

Bin gestern mit zwölf Touristen auf Fahrradtour gewesen. Man merkt schon, dass etwas nach der Wahl  in MV anders ist. Braune Nebelschwaden zogen auf Kopfhöhe an uns vorbei. Es roch wie aus der Kloake. Einmal hatten wir fast einen Unfall. Aus einer Seitenstraße trat ein Mann und eine Urlauberin aus Düsseldorf bekam so einen Schreck, dass sie vom Fahrrad gefallen ist. Sie dachte, ein Brauner wolle ihr mit einem Knüppel eins über den Schädel ziehen. Überhaupt staksten alle Menschen wie Zombies durch die Straßen. Guckten nur starr und sagten kein Wort. Aus einem Haus drangen Schreie auf die Straße und kurz darauf rumste es heftig. Wir hörten nur noch ein Jammern, verstanden aber nicht, in welcher Sprache um Hilfe gerufen wurde. Danach flog ein schwarzer, zeltähnlicher Umhang aus dem Fenster. Ich sagte beruhigend: “Keine Sorge, hier hat kaum jemand je einen Flüchtling leibhaftig gesehen. Vielleicht werden in einem SM-Studio einfach nur die Laken getauscht.“ Ein Tourist aus Hamburg hatte schwarze Haare und einen dunklen Teint. Am Kiosk bekam er kein Pils, aber wir konnten den Besitzer überreden, ihm wenigstens ein Schwarzbier auszuschenken. “Köstritzer, das mit der blonden Seele, Fidschi”, grinste der Block- äh Schankwart. Wenigstens das hat geklappt. Der Kioskbesitzer mit einem hellblauen Shirt mit Aufschrift „Storch Bea“ lachte nur schrill und machte von der Situation ein Handyfoto. Wir schauten dann noch am Strand vorbei. Ein Bild des Schreckens: Da lagen also die Braunen! An uns vorbei wurde gegen heftigem Widerstand ein Bäckergeselle an den Strand gezerrt, und aller Sachen entledigt. Da stand er, allein, weinend, bleich, zwischen all den Braunen. Gut, dass das jetzt nicht gerade Bettina Böttiger sieht. Aber die hockt ja angstverzerrt mit ihrer Freundin in einem Panikboom in Greifswald. Uns wurde übel! Und neben mir kackte ein Deutscher Schäferhund. Nach der Radtour gab ich den zwei übriggeblieben Radlern (vier verschwanden im Wald spurlos) ihr Geld wieder. Ich versuchte es jedenfalls, denn sie rochen kurz und gaben es mir mit einem „braunes Geld stinkt doch“ zurück. Ich musste husten, denn aus den Gullideckeln stieg ein beißender Gestank hoch. Der Himmel verfinsterte sich und die Sonne versank in einer braunen Soße. Ich war allein an der Zingster Seebrücke. Hinter mir noch ein Mann mit großen starren Augen, der mir ins Ohr näselte: “ Willst Du den totalen Negerkuss?“
Ich warne jeden, zu lange an die braune Luft in MV zu gehen. Als ich nach Hause kam, hingen mir die Klamotten vermodert vom Leibe! Fahrt lieber nach Baden-Württemberg! Da ist es schön!