„NATIONAL GEOGRAPHIC“

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„NATIONAL GEOGRAPHIC“

„Wir freuen uns sehr, das wir mit unserer Ausstellung zum 125-jährigen Jubiläum der NATIONAL GEOGRAPHIC Society hier in Zingst im Kunsthallenhotel Vier Jahreszeiten präsent sind. Diese Ausstellung zeigt 55 außergewöhnliche Bilder von den besten Fotografen der Welt. Nach dem Umweltfotofestival Horizonte wird diese Ausstellung seine große Jubiläumstour durch Deutschland beginnen. Hier in Zingst ist sie also erstmals zu sehen“, informierte Dr. Erwin Brunner, Chefredakteur des National Geographic Magazins Deutschland seine Gäste während eines Vortrages in der Multimediahalle des Seeheilbades.

Dr. Erwin Brunner zeichnete in der vollbesetzten Halle 125 Jahre NATIONAL GEOGRAPHIC Society nach. Er ging auf die großen Fotografen des Magazins und auf herausragende historisch-geografische Ereignisse ein. So berichtete er über die Gründungssitzung der Gesellschaft 1888 im Cosmos Club in Washington, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinnützig geografische Forschungsexpeditionen zu unterstützen. „In die größte Höhe, auf den höchsten Berg, in die tiefste Tiefe“ – hieß das Motto. Und so gingen mit Unterstützung und im Auftrag der NATIONAL GEOGRAPHIC Forscher und Abenteurer, Fotografen und Journalisten in alle entferntesten Winkel der Welt, um zu entdecken und zu dokumentieren. Ganz dem Motto: „Ein Abenteuer von Welt“. Zuerst in Richtung Nordpol – die NATIONAL GEOGRAPHIC war hautnah dabei. Sie berichtete über die Entdeckungen der Inka-Stadt Macu Picchu und des Pharaonengrabs des Tutanch-Amun. Das Magazin war am Südpol dabei und hatte mit der Reporterlegende Joseph Rock „unseren Mann“ in China. Durch Indien fuhr ein Fotograf, um exklusiv zu berichten und die Tiefen der Meere erkundete Jacques-Yves Cousteau. Die NATIONAL GEOGRAPHIC dokumentierte den Aufstieg einer amerikanischen Expedition auf den Mont Everest und die Entdeckung der Titanic 1985. Der Block-Buster Regisseur James Cameron gehört zum Forscherteam der NATIONAL GEOGRAPHIC. „Jetzt hat sich die Herangehensweise der Expeditionen und Dokumentationen geändert“, sagte Dr. Erwin Brunner. „Wir wollen nicht mehr nur entdecken, sondern am Bewahren unserer Welt beitragen. Der Planet muss beschützt und bewahrt werden.“ Die NATIONAL GEOGRAPHIC Society will bedrohte Kulturen schützen. Dr. Erwin Brunner nannte Beispiele in Südamerika, Asien und Afrika. Dann zog er einen Bogen zum Umweltfotofestival in Zingst, dessen diesjähriges Motto „be careful“ lautet und wies zum Abschluss seines Vortrages auf die Ausstellung „Wilde Tiere in Deutschland“ von Dietmar Nill in der Multimediahalle hin, dessen Buch zur Ausstellung im Verlag NATIONAL GEOGRAPHIC erschienen ist.